Berufe der ICT 42 Informatik-Berufsbilder und die notwendigen Kompetenzen

3.9.2 Weiterbildungsprogramme

Weiterbildung dient dazu, sich in einem Fachbereich zu vertiefen, sich eine Zusatzqualifikation in einem fachfremden Gebiet zu erwerben oder sich eine multidisziplinäre Erweiterung des grundständigen Hochschulabschlusses anzueignen. Die Weiterbildungsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen von akademisch gebildeten Fachleuten und Kader, die in privaten und öffentlichen Unternehmen oder in der Verwaltung beziehungsweise in Forschung, Lehre und Beratung tätig sind.

Die Hochschulen bieten daher ein breites Weiterbildungsangebot auf hohem Niveau an, um Hochschulabsolventinnen und absolventen sowie alle an wissenschaftlichen Themen interessierten Personen weiterzubilden und so die neusten Erkenntnisse aus der universitären Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weiterbildung an den Hochschulen  ist aber nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch Wissensaustausch, sodass beide Seiten – Hochschulen wie Teilnehmende – vom Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis profitieren.

Das Angebot umfasst länger dauernde Weiterbildungsstudiengänge sowie ein bis mehrtägige Kurse.
Die Einbindung der Weiterbildungsstudiengänge ins europäische KreditpunkteSystem (ECTS) gewährt den Teilnehmenden Transparenz sowie internationale Vergleichbarkeit ihres Abschlusses.

Weiterbildungsstudiengänge richten sich in der Regel an Personen mit einem Hochschulabschluss auf Masterstufe und Berufspraxis. In Ausnahmefällen können auch Personen mit gleichwertiger Qualifikation sowie mit entsprechender Berufserfahrung zugelassen werden. Der Entscheid liegt jeweils bei der Studiengangleitung.